Kurt Haas

„Konzentration auf das Wesentliche, und das gut und kräftig“ lacht der mit allen Wassern gewaschene alte Surrealist. Dieses Motto führte den vierfachen Famlienvater in den sechziger Jahren aus der staubigen Materialverwaltung einer Schweizer Grossbank nach Paris, an die legendären Zusammenkünfte der Surrealisten. Seine autodidaktische Ausbildung holte er sich an Ausstellungen und aus Büchern, seine Inspiration aus der Glarner Sagenwelt seiner Jugend und - in Geisterbahnen.

Die phantastischen, oft grossformatigen Bilder transportieren Geheimnisse. Sie erinnern an Stammeskunst und versunkene Riten. Zahllose Ausstellungen im In- und Ausland faszinierten Besucher jeden Alters. Heute komprimiert Kurt Josef Haas seine Phantasiewelt auf das Format von Postkarten, die darob fast platzen. Viele davon entstanden im Wechselspiel mit der 30 Jahre jüngeren Künstlerin Mirjam Huber Gerényi.

Einzelausstellungen
Über 50 Einzelausstellungen, darunter:

1979 Galerie HILTL, Zürich (sowie 79 & 84)
1981 Galerie HILTL, Basel (sowie 85 & 88)
1982 ART 13/82 Basel
1983 Galerie Maghi Bettini, Amsterdam/NL
1984 Galerie Zähringer, Bern
1991 Galerie Bismark, Bremen/D
1992 Galerie Susi Brunner, Zürich
1994 Galerie Imago, Bordeaux/F
1996 Kultur-Centrum, Hanksalmi/Fin
1998 Museum Halle, Paris/F
1999 Galerie Hamer, Amsterdam/NL
2000 Galerie Dettling-Mayer, Lyon/F (sowie 2006)
2001 Musée Cente d'Art, Lapalisse/F
2002 Musée l'art en marche, Hauterives/F
2005 Galerie objet-trouvé, Paris/F
2005 Galerie Andy Jllien, Zürich
2007 Galerie Palette, Zürichl
2011 Galerie im Ortsmuseum Wiedikon (sowie 2012)

 

Gruppenausstellungen
Teilnahme an über 80 Gruppenausstellungen, darunter:

1975 Kunsthaus Zürich
1978 Städt. Kunstkammer Strauhof, Zürich
1978 SBG Pavillon Werd, Zürich (sowie 79)
1987 Collection Neuve Invention, Lausanne
1990 Institute of Switzerland, New York/USA
1991 Kunstmuseum Luzern
1995 Konschthaus Luxembourg/LUX
1995 Klubschulgalerie Wengihof, Zürichj
1996 La culture libertaire, Grenoble/F
1996 Centre Européen de la jeune création, Strasbourg/F
1997 Museum de Stadshof, Zwolle/NL
1998 Art Fair, New York/USA (sowie 99)
1998 Museum of Tolerance, Los Angeles/USA
2000 Art Fair Soho, New York/USA
2000 Kunst 2000, Köln/D
2001 Judy Saslow Gallery, Chicago/USA
2002 Galerie Bouches du Rhône, Aix en Provence/F
2003 Broadway Gallery (Swiss Artists), New York/USA
2012 Galerie Miyawaki, Kyoto/J

 

Sammlungen
Seine Werke sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, darunter:

Kunstmuseum Kanton Thurgau
Museum of New Mexico, Santa Fé/USA
Musée de la Création Franche, Bordeaux/F
Collection Neuve Invention, Lausanne
Judy Saslow Gallery, Chicago/USA
Frank. C. Meyer Trust, New York/USA
Investkredit Bank AG, Wien/A
ZÜRICH Versicherungen, Zürich
UBS AG, Zürich
Migros Genossenschafts-Bund, Zürich
Cabinetto delle Stampe, reggio Emilia/I